AUFTRAGSABWICKLUNGSRICHTLINIEN


CFDs zu handeln involviert ein signifikantes Verlustrisiko

I. Zweck

Der Zweck dieser Richtlinie ist, wirksame Vereinbarungen für die Modalitäten bei der Ausführung von Kundenaufträgen durch die Firma Centralspot Trading Limited (im Folgenden: "das Unternehmen") mit den besten Ergebnissen im Sinne des Kunden festzulegen.

Dieses Dokument zielt darauf ab, diese Regelungen und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen festzulegen, sowie die Verfahren der Abteilungen und allgemeine Verfahren, die in dieser internen Abwicklungsanleitung festgelegt werden.

II. Rechtlicher Rahmen

In Übereinstimmung mit dem Gesetz für Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten (Investment Services and Activities and Regulated Markets Law of 2007) müssen Investmentunternehmen alle angemessenen Schritte unternehmen, um bei der Auftragsausführung das bestmögliche Ergebnis für den Kunden unter Berücksichtigung von Kosten, dem Preis, Geschwindigkeit, Wahrscheinlichkeit der Ausführung, Größe, Art oder anderen Überlegungen des Auftrags zu erzielen. Darüber hinaus müssen die Unternehmen bei einer besonderen Anweisung des Kunden, die Auftragsausführung gemäß nachfolgender Anweisung ausführen.

Außerdem müssen die Unternehmen eine Auftragsausführungsrichtlinie aufstellen und durchführen, damit für die Kundenaufträge das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

III. Richtlinie

Beim „Dealing Room“ handelt es sich um die Abteilung, für die diese Richtlinien vorwiegend Anwendung finden. Die Geschäftsleitung überprüft diese Richtlinien jährlich und/oder jedes Mal, wenn sich eine entscheidende Veränderung ergibt auf jährlicher Basis und/oder wenn sich eine entscheidende Veränderung ergibt, welche die Unternehmensfähigkeit beeinträchtigt, die bestmögliche Auftragsabwicklung im Sinne der Kunden zu gewährleisten oder die Handelsplattform des Unternehmens zu nutzen.

Das Unternehmen erstellte Richtlinien zur Auftragsabwicklung, um seiner Pflicht der vorteilhaftesten Bearbeitung von Kundenaufträgen mit den besten Ergebnissen im Sinne der Kunden nachzukommen, soweit es deren Kapazität, deren Bedarf und anwendbare Handelsrichtlinien zulassen.

Diese Richtlinie erläutert die Verfahren, denen das Unternehmen in seiner Handelsausführung folgt und in seiner Gewährleistung, alle sachgerechten Schritte zur konsequent bestmöglichen Ergebnisleistung im Sinne der Kunden gemäß der Auftragsabwicklungsrichtlinien durchzuführen. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Befolgung spezifischer Kundenanweisungen diese Rechtsvorrang haben und das Gebot der bestmöglichen Auftragsbefolgung nicht beachtet wird.

Kriterien zur bestmöglichen Auftragsabwicklung

Das Unternehmen wird die Kriterien zur bestmöglichen Auftragsabwicklung berücksichtigen, indem die verhältnismäßige Wichtigkeit der folgenden Auftragsabwicklungsfaktoren bestimmt wird:

  • Die Eigenschaften des Kunden;
  • Die Eigenschaften des Kundenauftrags;
  • Die Eigenschaften des Finanzinstruments, welches Gegenstand dieses Auftrags ist;
  • Die Eigenschaften der Auftragserfüllungsorte, an die dieser Auftrag gerichtet werden kann.

Das bestmögliche Ergebnis wird nach vollumfänglicher Überlegung festgestellt und schlägt sich im Vertragspreis sowie den Auftragsabwicklungskosten nieder. Andere Abwicklungsfaktoren wie Schnelligkeit, Wahrscheinlichkeit des Abwicklungsumfangs bzw. der Auftragsnatur oder anderen relevanten Überlegungen werden nach dem Preis und der Kostenfeststellung getroffen, sofern hierdurch das bestmögliche Ergebnis im Sinne des Kunden gemäß vollumfänglicher Faktorenberücksichtigung erzielt werden kann.

Auftragsabwicklungsfaktoren

Bei der Auftragsabwicklung berücksichtigt das Unternehmen verschiedene Faktoren, sofern seitens des Kunden keine spezifischen Anweisungen über die Auftragsabwicklung vorliegen. Beispiele dieser Faktoren sind:

  • Preis
  • Schnelligkeit und Wahrscheinlichkeit der Abwicklung
  • Kosten oder Provisionen
  • Umfang und Natur des Auftrags
  • Marktbedingungen und -veränderungen
  • Kapazitäten für die Auftragsabwicklung
  • Andere direkte Überlegungen im Rahmen der Auftragsabwicklung

Slippage

Sie werden hiermit darauf hingewiesen, dass beim Handel mit Finanzinstrumenten Slippage auftreten kann. Dies ist der Fall, wenn zu dem Zeitpunkt, wo ein Auftrag zur Ausführung eingegeben wird, der bestimmte Preis, der dem Kunden angezeigt wurde, möglicherweise nicht verfügbar ist. Daher wird der Auftrag dann zu einem ähnlichen oder um einige Pips vom Kundenauftrag abweichenden Preis ausgeführt. Slippage ist also die Differenz zwischen dem erwarteten Preis einer Auftragsausführung und dem Preis, zu dem der Auftrag tatsächlich ausgeführt wird. Wenn der Preis einer Auftragsausführung besser ist als der Preis, den der Kunde angefordert hat, bezeichnet man das als positive Slippage. Wenn der Preis einer Auftragsausführung schlechter ist, als der Preis, den der Kunde angefordert hat, bezeichnet man das als negative Slippage. Bitte beachten Sie, dass Slippage ein ganz normaler Bestandteil des Handels mit Finanzinstrumenten ist. Slippage tritt oft in Zeiten von Illiquidität oder erhöhter Volatilität (zum Beispiel aufgrund von aktuellen Ankündigungen, Wirtschaftsereignissen und Marktöffnungszeiten und sonstigen Einflussfaktoren) auf, wodurch die Ausführung eines Auftrags zu einem bestimmten Preis unmöglich wird. Ihr Auftrag kann dann möglicherweise nicht zu dem angezeigten Preis ausgeführt werden. Slippage ist bei alle Kontotypen, die wir anbieten, möglich. Wir weisen Sie darauf hin, dass Slippage auch bei Stop-Loss-Aufträgen, limitierten Aufträgen und sonstigen Arten von Aufträgen möglich ist. Wir garantieren nicht für die Ausführung Ihrer ausstehenden Aufträge zu dem vorgegebenen Preis. Wir bestätigen jedoch, dass Ihr Auftrag zu dem nächsten verfügbaren Marktpreis in Bezug zu dem Preis ausgeführt wird, den Sie für Ihren ausstehenden Auftrag angegeben haben.

Spezifische Anweisungen

Sofern der Kunde das Unternehmen spezifisch über die Auftragsabwicklung anweist und dies vom Unternehmen akzeptiert wird, wickelt das Unternehmen einen solchen Auftrag gemäß dieser spezifischen Anweisungen ab.

Nichtsdestotrotz gilt: Auch wenn eine spezifische Kundenanweisung vorliegt, folgt das Unternehmen seinem Gebot der bestmöglichen Auftragsabwicklung. An dieser Stelle kann es sich für das Unternehmen im Einzelfall als unmöglich erweisen, den eigenen Auftragsabwicklungsrichtlinien zu folgen. In einem solchen Fall wird das Unternehmen entsprechend den Anweisungen des Kunden handeln. Dem Kunden wird eine diesbezügliche Warnung in Bezug auf die Nicht-Ausführung des Auftrags auf Grundlage der Auftragsabwicklungsrichtlinie zugesendet.

Standard der Auftragsausführung

Auftrag zum Marktpreis: Mit einem Auftrag zum Marktpreis beauftragt der Kunde ein Finanzinstitut, einen Transaktion in einer bestimmten Größe so schnell wie möglich zum aktuellen Marktpreis auszuführen. Finanzinstitute sind verpflichtet, Marktaufträge ohne Rücksicht auf Preisänderungen auszuführen. Wenn der Marktpreis sich während der Zeit, die zur Ausführung des Auftrags erforderlich ist, bewegt, wird der Auftrag demzufolge höchstwahrscheinlich zu einem Preis ausgeführt, der von dem Preis abweicht, zu dem der Auftrag eingegeben wurde. Der Preis der Ausführung kann entweder besser, schlechter oder gleich sein.

Auftragsabwicklungsorte

Hierbei handelt es sich um die juristischen Personen, an welche die Aufträge (zur Abwicklung) gesandt werden. Es handelt sich hierbei um ordnungsgemäß autorisierte Investitionsfirmen. Ausführungsplatz für die Aufträge der Kunden werden CIF und CST Financial Services sein, die beide ordnungsgemäß zugelassene Market-Maker sind.

Preis

Das Unternehmen bestimmt seine eigenen Handelspreise, die von unabhängigen Preisanbietern ermittelt werden. Hauptsächlich gewährleistet das Unternehmen die beste Auftragsabwicklung im Sinne des Kunden dadurch, indem das Preisangebot an den Kunden mit Verweisen erhärtet wird und im Vergleich mit einer Palette zugrunde liegender Preisanbieter und Datenquellen steht. Trotz der Tatsache, dass das Unternehmen alle zumutbaren Schritte unternimmt, um bestmögliche Ergebnisse für ihre Kunden zu erzielen, übernimmt es keine Garantie dafür, dass bei der Ausführung eines Auftrags der Preis vorteilhafter ist als ein Preis, der vielleicht an anderer Stelle verfügbar sein könnte. Das Unternehmen prüft seine unabhängigen Preisanbieter mindestens einmal im Jahr, um korrekte und wettbewerbsfähige Preisangebote zu gewährleisten.

Kosten

Wenn der Kunde eine Position bei bestimmten Finanzinstrumenten eröffnet, fällt eine Provisions- oder Finanzierungsgebühr an.

Auftragsumfang

Alle Aufträge werden geldwertig eingestellt. Der Kunde ist zur Erteilung eines Auftrags in der Lage, sofern sein Konto den erforderlichen Kontostand aufweist. Bei Aufträgen größeren Umfangs kann es zu nachteiligen Preisen kommen. Dies hängt von den Daten des jeweiligen Preisanbieters ab.

Geschwindigkeit

Preise verändern sich mit der Zeit. Änderungsfrequenzen unterscheiden sich je nach Finanzinstrument und Marktklage. Die Handelspreise sind über die unternehmenseigene Handelsplattform abzurufen. Somit ist die hier vom Kunden eingesetzte Technik wesentlich. Etwa können eine drahtlose Verbindung, eine Einwahlverbindung oder andere Kommunikationsverbindungen, die nur eine Internetnutzung von minderer Qualität zur Folge haben, nur einen unbeständigen Abruf der unternehmenseigenen Handelsplattform ermöglichen. Für den Kunden ergeben sich hier ggf. im Rahmen seiner Auftragserteilung Verzögerungen und es ist nicht sichergestellt, ob seinem Auftrag eine bessere oder schlechtere Preisgebung von der Handelsplattform zugewiesen wird.

Wahrscheinlichkeit der Ausführung

Wegen der Volatilität, die sich auf die Preise der zugrundeliegenden Finanzinstrumente auswirkt, liegt es im Bestreben des Unternehmens, Kundenaufträge schnellstmöglich abzuwickeln.

Wahrscheinlichkeit der Abrechnung

Das Unternehmen wird die Abrechnung aller Transaktionen entweder direkt im Rahmen der Auftragsabwicklung und/oder bestimmter Fristenregelungen bei bestimmten Transaktionen durchführen.

Markteinfluss

Die vom Unternehmen gelieferten Preisangebote, die von den unabhängigen Preisanbietern ermittelt werden, werden durch verschiedene Einflussfaktoren beeinflusst, die wiederum die o. g. Faktoren bestimmen. Das Unternehmen zieht alle sachdienlichen Faktoren in Betracht, um das Ergebnis im Sinne seiner Kunden zu erzielen.

Abschluss

Der Kunde wird sachdienlich über den Inhalt der Auftragsabwicklungsrichtlinien informiert. Der Kunde erklärt vorab sein Einverständnis in Bezug auf das Befolgen der Auftragsabwicklungsrichtlinien. Zusätzlich warnt das Unternehmen die Kunden ausdrücklich (im Rahmen der Kundenverträge), dass spezifische Kundenanweisungen das Unternehmen in die Lage bringen, die Bestimmungen seiner Auftragsabwicklungsrichtlinien mit dem Gebot des bestmöglichen Ergebnisses durch solche spezifischen Kundenanweisungen nicht ausführen zu können.

Gemäß dieser Richtlinien im Rahmen der Faktoren, die bei der Auftragsabwicklung von der Geschäftsleitung berücksichtigt werden, werden dem Kunden sachdienliche Informationen zur Verfügung gestellt. Die Richtlinien werden regelmäßig durch das Unternehmen überprüft und die Kunden werden entsprechend über mögliche Änderungen informiert.